Plan Z
Mathias Fischedick am 09. Februar 2012 | Allgemein, Lösung | 0 Kommentare
Mathias Fischedick am 12. Januar 2012 | Allgemein | 0 Kommentare
Wie kannst du den Spaß am Leben behalten?
Wie kannst du dich immer weiter entwickeln?
Wie kannst du voller Energie bleiben?
BLEIB NEUGIERIG!
Mathias Fischedick am 14. August 2011 | Allgemein, Psychologie, Zaubern | 0 Kommentare
Mathias Fischedick am 05. Juli 2011 | Sehen | 1 Kommentar
Danke an Christian Knudsen für den Link zum Video.
Mathias Fischedick am 30. Mai 2011 | Hören, Lesen | 0 Kommentare
Manchmal ist die Art entscheidend wie wir etwas sagen …
Mathias Fischedick am 26. Mai 2011 | Allgemein, Sehen, TV | 1 Kommentar
Ihr erinnert euch bestimmt noch an das gute alte Daumenkino. Für einen MTV-Spot hat ein Künstler nun anstelle von vielen Blättern mit Zeichnungen viele Luftballons mit Zeichnungen benutzt. Und das ist das spektakuläre Ergebnis:
Danke an Heimo für den Hinweis!
Mathias Fischedick am 23. Mai 2011 | Allgemein, Fühlen, Psychologie | 0 Kommentare
Mathias Fischedick am 05. Mai 2011 | Allgemein, Sehen | 0 Kommentare
Heute möchte ich euch einen tierischen Verwandlungskünstler vorstellen, den ich entdeckt habe und der mich sehr fasziniert hat: den “Mimic Octopus”, auf Deutsch auch „Karnevalstintenfisch“ genannt. Diese Art wurde in den 1990er das erste mal von Fischern vor den Küsten Südostasiens beobachtet.
Der Mimic Octopus bevorzugt die offenen Sandböden und ist damit seinen Feinden eigentlich schutzlos ausgeliefert. Dass er trotzdem überleben kann, liegt an seinem enormen Trickreichtum mit dem er seine Feinde täuscht. Innerhalb kürzester Zeit verwandelt sich der Mimic Octopus in die unterschiedlichsten Tiere. Ob Flunder, Seeschlange, Krebs, Qualle, Seeanemone oder Feuerfisch – seinem Einfallsreichtum und seinem schauspielerischen Talent scheinen keinerlei Grenzen gesetzt zu sein. Es wurden mehr als 15 Imitationen gezählt, die dieser magische Tintenfisch im Repertoire hat. Welches gefährliche Tier er jeweils hängt von dem jeweiligen Gegner ab, der ihn bedroht. Irgendwoher scheint der Mimic Octopus immer zu wissen was die natürlichen Feinde seines Kontrahenten sind und wählt dann die entsprechende Tarnung. Wahnsinn!
Mathias Fischedick am 03. März 2011 | Hören, Psychologie | 0 Kommentare
Am 12. Januar 2007 stand ab 7 Uhr 51 ein Mann am Eingang zu einer Metrostation in Washington DC und begann auf seiner Geige zu spielen. Er spielte ungefähr 45 Minuten lang Stücke von Bach. Hunderte von Passanten, die wie gewohnt den Ausgängen zueilten, nahmen den Stehgeiger nicht oder nur flüchtig zur Kenntnis.
Erst als über 60 Menschen desinterssiert an ihm vorbei geeilt waren, warf der erste Passant ein paar Münzen in den Kasten zu Füßen des Geigers. Nur sehr wenige ließen sich zum Stehenbleiben und Zuhören verleiten oder gaben ihm sogar Geld. Am Ende, nach 43 Minuten “Konzert”, waren an dem Musiker 1.070 Leute vorüber gelaufen, die ihm insgesamt genau 32,17 Dollar gegeben hatten.
Zwei Tage zuvor hat der selbe Geiger im Theater in Boston bei einem Konzert vor ausverkauften Haus gespielt, die Karte zum Preis von durchschnittlich 100 Dollar. Denn dieser “unbekannte Straßenmusikers” war Joshua Bel, einer der besten Violinisten der Welt. Er spielte in der Metrostation eines der schwierigsten Stücke die jemals komponiert wurden auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar – und nur einem der über 1.000 Passanten war es aufgefallen, obwohl unter ihnen vielleicht mehrere waren die ein paar Tage zuvor 100 Dollar für eine Karte bezahlt hatten, nur um den Geigenvirtuosen spielen zu hören.
Das Metro-Konzert von Joshua Bell wurde von der “Washington Post” organisiert und war Teil eines Sozialexperiments über Wahrnehmung, Geschmack und Bewertungssysteme von Menschen. Im Konzept steht: „an einem allgemeinen Ort und Umgebung zu einer unpassenden Stunde: Nehmen wir Schönheit wahr? Halten wir an, um es zu genießen? Erinnern wir uns an das Talent in einem unerwarteten Zusammenhang?“
Bell’s Erkenntnis: “Wenn ich für Eintrittskartenbesitzer spiele, habe ich schon einen Wert. Da habe ich nicht das Gefühl, dass ich erst akzeptiert werden muss, denn da bin es bereits”.
Da stellt sich die Frage: Wie oft übersehen und überhören wir die wirklich wertvollen, guten und schönen Dinge im Leben?