Wenn wir Filme aus den goldenen 1920ern sehen, dann sind diese immer schwarz weiss. Der Durchbruch für bunte Kinofilme kam erst 1937 mit Disneys Zeichentrickfilm “Schneewittchen und die sieben Zwerge”.
Ich habe im Netz diese Farbfilm-Experimente von Kodak aus dem Jahr 1922 gefunden. Es ist faszinierend, in welchem anderen Licht diese Epoche aufeinmal erscheint, die vor unserem geistigen Auge bisher nur schwarz weiß war.
Fahrsimulatoren bieten Pedale, die man bis aufs Blech durchtreten kann und Lenkräder, mit denen sich das jeweilige Gefährt dirigieren lässt. Doch das Gefühl, dass man sich tatsächlich bewegt, bieten die wenigsten. Ein CyberMotion Simulator getaufter Roboterarm hebt diese Grenze auf, in dem er den Fahrer passend zu den Fahrzeugbewegungen durch die Gegend schüttelt.
Gebaut wurde das gute Stück von Paolo Robuffo Giordano, der für das Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen arbeitet. Der Roboterarm, den Giordano in Anlehnung an Geräte entwickelte, die in Vergnügungsparks zuhause sind, hebt den Fahrer zwei Meter hoch, bevor es auf die virtuelle Reise geht. Umgeben von einem großen Display steuert man einen Ferrari F2007 mittels Lenkrad und Pedalen, die natürlich mit Force Feedback ausgestattet sind.
Das System soll helfen, die kognitiven Prozesse zu verstehen, die sich im Gehirn abspielen wenn der Mensch Bewegung wahrnimmt. Auch Flugzeuge, Helikopter und Schiffe sollen sich simulieren lassen.
“Die Magie bedient sich wissenschaftlicher Prinzipien, um auf der Bühne Illusionen zu erzeugen. Solch magische Phänomene vollbringt unser Körper jede Sekunde – von uns unbemerkt. Anhand einfacher, verblüffender Experimente zeigt Mathias Fischedick, wie man sich diese Körperwunder bewusst machen und nutzen kann. Zugleich erläutert er die Hintergründe nach dem Stand der heutigen Wissenschaft. Eine Körper-Zaubershow mit vielen Aha-Effekten. Verblüfft? Erfahren Sie – warum uns eine Monsterfratze im Kopfstand als normales Gesicht erscheint. – wie Sie eine Münze unsichtbar machen können. – wie Sie mit Röntgenblick durch Ihre Hand sehen können. Und vieles mehr.”
Ich habe eine interessante Seite entdeckt, die aus dem Inhalt von Blogs “Wort Wolken” generiert. Oben seht ihr die Wolke, die sich aus meinem Blog ergeben hat.
Unter wordle.net könnt ihr dasselbe auch kostenlos ausprobieren.
Vor ein paar Wochen hatte ich hier über den chinesischen Künstler Liu Bolin und seine “Camouflage-Werke” geschrieben. Hier ein weiteres seiner Werke, das das Thema “Unsichtbarer Mann” in einer neuen Dimension zeigt.
2005 konnten wir uns gegenseitig sagen: “Du bist Deutschland“.
Seit 2009 ist es nun auch endlich amtlich: “Du bist Terrorist” – zumindest werden wir alle so überwacht, als wären wir welche. Rund um die Uhr werden Kommunikationsdaten erhoben und gespeichert, Überwachungskameras beobachten viele unserer Schritte etc.
Alexander Lehmann hat die Verabschiedung des Gesetzes, das die Vorratsdatenspeicherung erlaubt, zum Anlass genommen, einen auf den ersten Blick lustigen Clip zu diesem Thema zu machen. -Die genannten Fakten sind aber leider Realität.
Sprecher Text:
Erst kürzlich haben wir herausgefunden, daß in Deutschland mehr als 82 Millionen versteckte (potenzielle) Terroristen wohnen. Du bist einer davon.
Deswegen Überwachen und speichern wir ab jetzt für sechs Monate alle deine Aktivitäten:
-Zum Beispiel, wen du anrufst und wann.
-Wann du dein Handy benutzt und wo.
-Wann und wo du dich ins Internet einloggst und welche Seiten du besuchst.
-An wen du Emails schreibst und wieso.
Und weil du Terrorist bist, darf das Bundeskriminalamt von nun an auch deinen Computer überwachen. Wir kennen deine Passwörter, schauen uns deine Urlaubsbilder an, verfolgen mit wem du chattest oder stöbern in deinen persönlichen Dokumenten. (siehe Trojanisches Pferd)
Wir können alle Daten von deinem Computer herunterladen, verändern oder ganz neue abspeichern.
Wir hatten in Deutschland noch nie einen international geplanten Terroranschlag, aber mit dir und den 82 Millionen neuen Terroristen müssen wir gut aufpassen, damit das auch so bleibt. Ein neuer Personalausweis, der unter anderem Fingerabdrücke speichert, mehr Überwachungskameras und noch viele andere Überraschungen sind schon auf dem Weg zu dir (im Video außerdem zu sehen: elektronische Gesundheitskarte, Nackstscanner , Internetzensur)
Denn du bist Terrorist.
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“Du bist Terrorist” hat übrigens 2009 den “Viral Video Award” gewonnen!
Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich “Coverboy“.
Die Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift “Magie” ist meiner Arbeit als Magic Consultant gewidmet. Unter anderem ist darin auch ein Interview mit mir zu finden. Ihr könnt es hier lesen: Interview
Anrufer:
Hallo, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?
Hotline:
Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie die?
Anrufer:
Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Na gut, ich probier das mal … Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!
Hotline:
Machen Sie mal den Task-Manager auf und gucken unter “Prozesse”. Was läuft denn da so?
Anrufer:
Oh je, Alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Vor allem Hass.exe – boah, das krallt sich fast den ganzen Speicher!
Hotline:
Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.
Anrufer:
Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück! Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?
Hotline:
Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die Alten_Verletzungen vollständig raus sind.
Anrufer:
Na gut, wenn´s sein muss. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden, das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft … He! Da steht jetzt: “ERROR 490 – Programm läuft nicht auf internen Komponenten”. Was soll denn das?
Hotline:
Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, dass LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag´s mal so: Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.
Anrufer:
Hä?
Hotline:
Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?
Anrufer:
Ja, hab ich.
Hotline:
Wunderbar. Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEINHERZ, und zwar: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt. Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, sonst kommen die immer wieder zurück.
Anrufer:
LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?
Hotline:
Ja, so gehört das. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder neu lädt, so lange Ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie diese Nachricht?
Anrufer:
Seh ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?
Hotline:
Ja, aber denken Sie dran, dass Sie bis jetzt nur die Basisversion installiert haben. Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die Upgrades rankommen.
Anrufer:
Ok. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln.mpg. Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc und lauter so Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich gut an!
Hotline:
Fein. Damit ist LIEBE installiert und läuft. Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.
Anrufer:
Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.
Hotline (lacht):
Nein, LIEBE ist Freeware. Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten. Die Leute werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, dass Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.
Anrufer:
Alles klar, will ich gern machen. Vielen Dank.
Der neue Blockbuster “Avatar” von James Cameron ruft bei einigen Kinobesuchern nicht nur körperliche Reaktionen wie Begeisterung oder Sentimentalität hervor, sondern auch Kopfschmerzen.
Der Grund: Beim Betrachten der 3D-Version des Zukunftsmärchens versucht unser Auge die unscharf gezeigte Objekte zu fokussieren, so wie wir es in der realen Welt ständig tun. In der virtuellen 3D-Kinowelt ist allerdings vorgegeben, was scharf und fokussiert ist und welche Bildteile außerhalb des Fokus und damit unscharf sind. Das heißt unser Hirn und unsere Augen scheitern bei “Avatar” (und anderen 3D-Filmen) daran, selber zu bestimmen, was wir uns genauer anschauen möchten, da die Dreidimensionalität nur vorgegaukelt wird. Und das führt zu Kopfschmerzen.
Der Trick, um Filme wie „Avatar“ auch ohne Aspirin danach genießen zu können:
Betrachtet bei einem Film wie „Avatar“ lediglich den Bereich des Bildes zu, der auch scharf dargestellt wird. Dabei handelt es sich um den Bereich der jeweiligen Szene, auf dem der Schwerpunkt der Inszenierung ruht.
Natürlich ist es insbesondere bei einem vor Details förmlich überbordenden Film wie „Avatar“ sehr schwierig, den Blick nicht frei schweifen zu lassen, doch unscharf dargestellte Objekte wirst du nicht scharfstellen können.
Außerdem ist es sinnvoll, möglichst genau in der Mitte des Bildes zu sitzen, da an dieser Position das Bild so gezeigt wird, wie es vom Regisseur gewollt ist. Und halte deinen Kopf so gerade wie möglich, denn bereits bei einer leichten Schieflage beginnt das Bild zu verschwimmen.
Oder noch einfacher: Schau dir einfach die 2D-Version an …
Und, hast den Mann auf dem Foto entdeckt?
Wenn du genau hinschaust, kannst du tatsächlich einen Menschen erkennen.
Das ist der Chinese Liu Bolin. In seinen Kunstwerken versucht er unsichtbar zu werden, indem er optisch mit dem Hintergrund verschmelzt.
Seine “Camouflage-Werke” erregen weltweit Aufsehen. Alleine in den letzten beiden Jahren hatte er gefeierte Einzelausstellungen unter anderem in Miami, Paris und Peking.
Der 36-jährige Künstler aus Shandong verbringt meist bis zu zehn Stunden vor einem bestimmten Motiv. So lange dauert es für gewöhnlich bis seine Helfer ihn so bemalt haben, dass er aus einem bestimmten Blickwinkel nicht mehr vom Hintergrund zu unterscheiden ist.
Liu Bolin sieht seine Kunst als eindeutig politisch an. In einem Interview mit der britischen SUN erklärte er, seine Werke seien ein Statement über das Anpassen an die Gesellschaft und über das Problem der Identität.